Ausstellungseröffnung : Rosa Winkel

11. February 2026
> 19:00

Rosa Winkel
Als homosexuell verfolgte Häftlinge in den Konzentrationslagern Buchenwald und Mittelbau-Dora

Die Ausstellung beleuchtet das Schicksal der etwa 700 Männer, die als Homosexuelle in die Konzentrationslager Buchenwald und Mittelbau-Dora verschleppt wurden. An ihrer Häftlingskleidung mussten sie einen rosa Winkel zur Kennzeichnung tragen. Die Schau zeigt nicht nur das Leid im KZ auf, sondern stellt auch die Zeit danach dar, denn die Verfolgung hörte 1945 nicht auf. Der Strafrechtsparagraph 175, der männliche Homosexualität kriminalisierte und schon im Kaiserreich zu Verhaftungen führte, wurde von den Nationalsozialisten verschärft und blieb über die NS-Zeit hinaus bestehen. Schon ein Verdacht konnte ausreichen, um festgenommen und interniert zu werden.

Ausstellungseröffnung: Mi 11. Februar 2026, 19 Uhr, Kunsthaus Wiesbaden
Laufzeit: Mi 12. Februar bis So 19. April 2026

Die Ausstellung wurde von Studierenden der Friedrich-Schiller-Universität Jena in Zusammenarbeit mit der Stiftung Gedenkstätten Buchenwald und Mittelbau-Dora erarbeitet.

Eine Veranstaltung des Stadtarchivs Wiesbaden in Kooperation mit dem Kunsthaus Wiesbaden, der Hessischen Landeszentrale für politische Bildung, frauen museum wiesbaden und der LSBT*IQ-Koordinierungsstelle Mi 11. Februar

Foto: Kennzeichen der Häftlinge in Konzentrationslagern. © Bundesarchiv, Bild 146-1993-051-07 / Autor/-in unbekannt / CC-BY-SA 3.0, CC BY-SA 3.0 de, commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=5483566

No Mercy

06. March 2026
> 17:30

Filme zeigen, wie wir leben. NO MERCY geht mitten hinein in die Fragen, die heute brennen: Wo stehen wir wirklich in Sachen Macht, Geschlecht und Freiheit – im Kino wie im Leben?

Für ihre radikale Bestandsaufnahme bringt die Filmemacherin Isa Willinger einige der bedeutendsten Regisseurinnen* unserer Zeit zusammen: Mit Céline Sciamma, Alice Diop, Joey Soloway, Nina Menkes, Valie Export, Catherine Breillat und Virginie Despentes treten erstmals wegweisende Filmemacherinnen* in einen gemeinsamen, intimen Dialog – über ihre Kunst, ihre Wut, ihre Verletzlichkeit und die Bilder, die unsere Welt prägen. Inspiriert von einer Beobachtung der Regisseurin Kira Muratova, dass Frauen in Wahrheit die härteren Filme machen, sprechen sie über Sex und Gewalt, über Demütigung und Rache, über Trauma und Lust, Zärtlichkeit und Poetik und den viel diskutierten female gaze.

Pressestimmen:

„„No Mercy“ ist eine erhellende und faszinierende Dokumentation über die Werke von Regisseurinnen. Isa Willinger zeigt, wie „hart“ das weibliche Kino sein kann, wie es die Konventionen der patriarchal geprägten Filmsprache radikal umgeht und wie Bilder aussehen können, die es wagen, abseits dieser Tradition zu sein.“ (film-rezensionen.de)

„Eindeutige Antworten kann und will Isa Willinger am Ende nicht liefern. Was ihr mit „No Mercy“ gelingt, ist zu zeigen, wie vielfältig weibliche Stimmen im Kino inzwischen sind, wie unterschiedlich und gewiss nicht auf ein Label zu reduzieren. Denn am Ende geht es vielleicht weniger darum, ob ein Mann oder eine Frau Regie führt, sondern ob die gezeigten Figuren berühren, ob die erzählten Geschichten mitreißen.“ (programmkino.de)

In Kooperation mit Amnesty International Wiesbaden.
Regie: Isa Willinger, DE/AT 2025, 104 min, DCP, OmU, FSK: beantragt

No Mercy

08. March 2026
> 17:00

Filme zeigen, wie wir leben. NO MERCY geht mitten hinein in die Fragen, die heute brennen: Wo stehen wir wirklich in Sachen Macht, Geschlecht und Freiheit – im Kino wie im Leben?

Für ihre radikale Bestandsaufnahme bringt die Filmemacherin Isa Willinger einige der bedeutendsten Regisseurinnen* unserer Zeit zusammen: Mit Céline Sciamma, Alice Diop, Joey Soloway, Nina Menkes, Valie Export, Catherine Breillat und Virginie Despentes treten erstmals wegweisende Filmemacherinnen* in einen gemeinsamen, intimen Dialog – über ihre Kunst, ihre Wut, ihre Verletzlichkeit und die Bilder, die unsere Welt prägen. Inspiriert von einer Beobachtung der Regisseurin Kira Muratova, dass Frauen in Wahrheit die härteren Filme machen, sprechen sie über Sex und Gewalt, über Demütigung und Rache, über Trauma und Lust, Zärtlichkeit und Poetik und den viel diskutierten female gaze.

Pressestimmen:

„„No Mercy“ ist eine erhellende und faszinierende Dokumentation über die Werke von Regisseurinnen. Isa Willinger zeigt, wie „hart“ das weibliche Kino sein kann, wie es die Konventionen der patriarchal geprägten Filmsprache radikal umgeht und wie Bilder aussehen können, die es wagen, abseits dieser Tradition zu sein.“ (film-rezensionen.de)

„Eindeutige Antworten kann und will Isa Willinger am Ende nicht liefern. Was ihr mit „No Mercy“ gelingt, ist zu zeigen, wie vielfältig weibliche Stimmen im Kino inzwischen sind, wie unterschiedlich und gewiss nicht auf ein Label zu reduzieren. Denn am Ende geht es vielleicht weniger darum, ob ein Mann oder eine Frau Regie führt, sondern ob die gezeigten Figuren berühren, ob die erzählten Geschichten mitreißen.“ (programmkino.de)

In Kooperation mit Amnesty International Wiesbaden.
Regie: Isa Willinger, DE/AT 2025, 104 min, DCP, OmU, FSK: beantragt

Mein neues altes Ich

12. March 2026
> 17:30

In MEIN NEUES ALTES ICH begibt sich die Filmemacherin Louise Unmack Kjeldsen auf eine emotionale Reise in das Mysterium der Menopause. Louise und andere betroffene Frauen aus aller Welt erzählen offen über ihre Erlebnisse mit starken Symptomen der Menopause. Obwohl die Hälfte der Weltbevölkerung die Menopause erlebt und viele Frauen darunter so leiden, dass ihr Alltag stark beeinträchtigt ist, ist diese Lebensphase noch immer wenig erforscht. Über Jahrhunderte trugen historische Vorurteile dazu bei, dass viele Betroffene im Stillen litten und Wissen bis heute begrenzt ist. Nun suchen Forschende weltweit nach Antworten, um die Auswirkungen des Östrogenrückgangs auf Körper und Gehirn zu ergründen.

Warum haben vier von fünf Frauen Hitzewallungen, mehr als ein Viertel Schlafstörungen? Warum leider 41% unter Gedächtnisproblemen? Warum hat die Altersgruppe 45-54 Jahre die höchste Selbstmordrate? Wie hängen Menopause-Symptome mit dem dreifach höheren Alzheimer-Risiko von Frauen und Depressionen zusammen? Welche Möglichkeiten gibt es, entgegenzuwirken?

MEIN NEUES ALTES ICH bricht Tabus, deckt Mythen und Fehlinformationen auf und rückt die Menopause in ein neues Licht.

Regie: Louise Unmack Kjeldsen, DK/DE/NO 2026, 75 min, DCP, DF, FSK: beantragt

Mein neues altes Ich

15. March 2026
> 20:15

In MEIN NEUES ALTES ICH begibt sich die Filmemacherin Louise Unmack Kjeldsen auf eine emotionale Reise in das Mysterium der Menopause. Louise und andere betroffene Frauen aus aller Welt erzählen offen über ihre Erlebnisse mit starken Symptomen der Menopause. Obwohl die Hälfte der Weltbevölkerung die Menopause erlebt und viele Frauen darunter so leiden, dass ihr Alltag stark beeinträchtigt ist, ist diese Lebensphase noch immer wenig erforscht. Über Jahrhunderte trugen historische Vorurteile dazu bei, dass viele Betroffene im Stillen litten und Wissen bis heute begrenzt ist. Nun suchen Forschende weltweit nach Antworten, um die Auswirkungen des Östrogenrückgangs auf Körper und Gehirn zu ergründen.

Warum haben vier von fünf Frauen Hitzewallungen, mehr als ein Viertel Schlafstörungen? Warum leider 41% unter Gedächtnisproblemen? Warum hat die Altersgruppe 45-54 Jahre die höchste Selbstmordrate? Wie hängen Menopause-Symptome mit dem dreifach höheren Alzheimer-Risiko von Frauen und Depressionen zusammen? Welche Möglichkeiten gibt es, entgegenzuwirken?

MEIN NEUES ALTES ICH bricht Tabus, deckt Mythen und Fehlinformationen auf und rückt die Menopause in ein neues Licht.

Regie: Louise Unmack Kjeldsen, DK/DE/NO 2026, 75 min, DCP, DF, FSK: beantragt

Jeunes Mères

26. March 2026
> 17:30

Jessica, Perla, Julie, Ariane und Naïma leben in einem Heim für junge Mütter. Dort finden sie Unterstützung im Alltag und den Raum, sich auf ihr neues Leben einzustellen. Als Teenager stehen sie vor der Herausforderung, Verantwortung zu übernehmen – für sich selbst und für ihr Kind. Trotz unterschiedlicher Geschichten verbindet sie der Wunsch nach einem Neuanfang und der Hoffnung auf eine Zukunft jenseits der bisherigen Lebensumstände.

Die belgisch-französische Koproduktion wurde im Mai beim Filmfestival von Cannes uraufgeführt und gewann dort den Preis für das Beste Drehbuch. Darüber hinaus gewann der Film dort den Preis der Ökumenischen Jury.

Regie: Jean-Pierre Dardenne, Luc Dardenne, BE/FR 2025, 105 min, DCP, DF oder OmU, FSK: beantragt, mit Babette Verbeek, Elsa Houben, Janaïna Halloy Fokan

Pressestimmen:

„Das episodenhaft konzipierte, klare und einfach gehaltene Drama begleitet die Protagonistinnen fast dokumentarisch durch den Alltag und stellt eine große Nähe zu ihnen her. Die klug verknüpften Handlungsbögen vermitteln zwar auch Sozialkritik, vor allem aber Zärtlichkeit, Mitgefühl und Menschlichkeit.“ (filmdienst.de)

„Wie man es von den Dardenne-Brüdern kennt, schauen sie nicht von oben auf ihre Charaktere herab, sondern begegnen ihnen trotz ihrer Schwächen mit großer Empathie. Innerhalb des Heims blitzt eine Mut machende Solidarität auf, wenn etwa eine Bewohnerin eine Haushaltsaufgabe für eine andere übernimmt. Krasse Dramatisierungen spart JEUNES MÈRES - JUNGE MÜTTER komplett aus, selbst in Momenten, die handfeste Tiefschläge bereithalten. Der fast dokumentarische Eindruck – ein weiteres Markenzeichen der Regisseure – erwächst nicht zuletzt aus einer Handkamera, die stets dicht bei den jungen Frauen bleibt und keine aufmerksamkeitsheischenden Kunststücke vollführt.“ (kino-zeit.de)

„„Jeunes Mères – Junge Mütter“ nimmt das Publikum mit in ein spezielles Heim für Jugendliche, die Mütter werden und mit der Situation überfordert ist. Das Drama ist dabei zurückhaltend und nüchtern erzählt, wirkt oft wie eine Dokumentation. Die episodenhafte Geschichte und die zuweilen anstrengenden Protagonistinnen machen das mit der Anteilnahme zuweilen schwierig. Wer sich aber darauf einlassen kann, findet ein sehenswertes und zutiefst menschliches Werk.“ (film-rezensionen.de)

Jeunes Mères

26. March 2026
> 20:15

Jessica, Perla, Julie, Ariane und Naïma leben in einem Heim für junge Mütter. Dort finden sie Unterstützung im Alltag und den Raum, sich auf ihr neues Leben einzustellen. Als Teenager stehen sie vor der Herausforderung, Verantwortung zu übernehmen – für sich selbst und für ihr Kind. Trotz unterschiedlicher Geschichten verbindet sie der Wunsch nach einem Neuanfang und der Hoffnung auf eine Zukunft jenseits der bisherigen Lebensumstände.

Die belgisch-französische Koproduktion wurde im Mai beim Filmfestival von Cannes uraufgeführt und gewann dort den Preis für das Beste Drehbuch. Darüber hinaus gewann der Film dort den Preis der Ökumenischen Jury.

Regie: Jean-Pierre Dardenne, Luc Dardenne, BE/FR 2025, 105 min, DCP, DF oder OmU, FSK: beantragt, mit Babette Verbeek, Elsa Houben, Janaïna Halloy Fokan

Pressestimmen:

„Das episodenhaft konzipierte, klare und einfach gehaltene Drama begleitet die Protagonistinnen fast dokumentarisch durch den Alltag und stellt eine große Nähe zu ihnen her. Die klug verknüpften Handlungsbögen vermitteln zwar auch Sozialkritik, vor allem aber Zärtlichkeit, Mitgefühl und Menschlichkeit.“ (filmdienst.de)

„Wie man es von den Dardenne-Brüdern kennt, schauen sie nicht von oben auf ihre Charaktere herab, sondern begegnen ihnen trotz ihrer Schwächen mit großer Empathie. Innerhalb des Heims blitzt eine Mut machende Solidarität auf, wenn etwa eine Bewohnerin eine Haushaltsaufgabe für eine andere übernimmt. Krasse Dramatisierungen spart JEUNES MÈRES - JUNGE MÜTTER komplett aus, selbst in Momenten, die handfeste Tiefschläge bereithalten. Der fast dokumentarische Eindruck – ein weiteres Markenzeichen der Regisseure – erwächst nicht zuletzt aus einer Handkamera, die stets dicht bei den jungen Frauen bleibt und keine aufmerksamkeitsheischenden Kunststücke vollführt.“ (kino-zeit.de)

„„Jeunes Mères – Junge Mütter“ nimmt das Publikum mit in ein spezielles Heim für Jugendliche, die Mütter werden und mit der Situation überfordert ist. Das Drama ist dabei zurückhaltend und nüchtern erzählt, wirkt oft wie eine Dokumentation. Die episodenhafte Geschichte und die zuweilen anstrengenden Protagonistinnen machen das mit der Anteilnahme zuweilen schwierig. Wer sich aber darauf einlassen kann, findet ein sehenswertes und zutiefst menschliches Werk.“ (film-rezensionen.de)

Jeunes Mères

27. March 2026
> 17:15

Jessica, Perla, Julie, Ariane und Naïma leben in einem Heim für junge Mütter. Dort finden sie Unterstützung im Alltag und den Raum, sich auf ihr neues Leben einzustellen. Als Teenager stehen sie vor der Herausforderung, Verantwortung zu übernehmen – für sich selbst und für ihr Kind. Trotz unterschiedlicher Geschichten verbindet sie der Wunsch nach einem Neuanfang und der Hoffnung auf eine Zukunft jenseits der bisherigen Lebensumstände.

Die belgisch-französische Koproduktion wurde im Mai beim Filmfestival von Cannes uraufgeführt und gewann dort den Preis für das Beste Drehbuch. Darüber hinaus gewann der Film dort den Preis der Ökumenischen Jury.

Regie: Jean-Pierre Dardenne, Luc Dardenne, BE/FR 2025, 105 min, DCP, DF oder OmU, FSK: beantragt, mit Babette Verbeek, Elsa Houben, Janaïna Halloy Fokan

Pressestimmen:

„Das episodenhaft konzipierte, klare und einfach gehaltene Drama begleitet die Protagonistinnen fast dokumentarisch durch den Alltag und stellt eine große Nähe zu ihnen her. Die klug verknüpften Handlungsbögen vermitteln zwar auch Sozialkritik, vor allem aber Zärtlichkeit, Mitgefühl und Menschlichkeit.“ (filmdienst.de)

„Wie man es von den Dardenne-Brüdern kennt, schauen sie nicht von oben auf ihre Charaktere herab, sondern begegnen ihnen trotz ihrer Schwächen mit großer Empathie. Innerhalb des Heims blitzt eine Mut machende Solidarität auf, wenn etwa eine Bewohnerin eine Haushaltsaufgabe für eine andere übernimmt. Krasse Dramatisierungen spart JEUNES MÈRES - JUNGE MÜTTER komplett aus, selbst in Momenten, die handfeste Tiefschläge bereithalten. Der fast dokumentarische Eindruck – ein weiteres Markenzeichen der Regisseure – erwächst nicht zuletzt aus einer Handkamera, die stets dicht bei den jungen Frauen bleibt und keine aufmerksamkeitsheischenden Kunststücke vollführt.“ (kino-zeit.de)

„„Jeunes Mères – Junge Mütter“ nimmt das Publikum mit in ein spezielles Heim für Jugendliche, die Mütter werden und mit der Situation überfordert ist. Das Drama ist dabei zurückhaltend und nüchtern erzählt, wirkt oft wie eine Dokumentation. Die episodenhafte Geschichte und die zuweilen anstrengenden Protagonistinnen machen das mit der Anteilnahme zuweilen schwierig. Wer sich aber darauf einlassen kann, findet ein sehenswertes und zutiefst menschliches Werk.“ (film-rezensionen.de)

Jeunes Mères

28. March 2026
> 20:15

Jessica, Perla, Julie, Ariane und Naïma leben in einem Heim für junge Mütter. Dort finden sie Unterstützung im Alltag und den Raum, sich auf ihr neues Leben einzustellen. Als Teenager stehen sie vor der Herausforderung, Verantwortung zu übernehmen – für sich selbst und für ihr Kind. Trotz unterschiedlicher Geschichten verbindet sie der Wunsch nach einem Neuanfang und der Hoffnung auf eine Zukunft jenseits der bisherigen Lebensumstände.

Die belgisch-französische Koproduktion wurde im Mai beim Filmfestival von Cannes uraufgeführt und gewann dort den Preis für das Beste Drehbuch. Darüber hinaus gewann der Film dort den Preis der Ökumenischen Jury.

Regie: Jean-Pierre Dardenne, Luc Dardenne, BE/FR 2025, 105 min, DCP, DF oder OmU, FSK: beantragt, mit Babette Verbeek, Elsa Houben, Janaïna Halloy Fokan

Pressestimmen:

„Das episodenhaft konzipierte, klare und einfach gehaltene Drama begleitet die Protagonistinnen fast dokumentarisch durch den Alltag und stellt eine große Nähe zu ihnen her. Die klug verknüpften Handlungsbögen vermitteln zwar auch Sozialkritik, vor allem aber Zärtlichkeit, Mitgefühl und Menschlichkeit.“ (filmdienst.de)

„Wie man es von den Dardenne-Brüdern kennt, schauen sie nicht von oben auf ihre Charaktere herab, sondern begegnen ihnen trotz ihrer Schwächen mit großer Empathie. Innerhalb des Heims blitzt eine Mut machende Solidarität auf, wenn etwa eine Bewohnerin eine Haushaltsaufgabe für eine andere übernimmt. Krasse Dramatisierungen spart JEUNES MÈRES - JUNGE MÜTTER komplett aus, selbst in Momenten, die handfeste Tiefschläge bereithalten. Der fast dokumentarische Eindruck – ein weiteres Markenzeichen der Regisseure – erwächst nicht zuletzt aus einer Handkamera, die stets dicht bei den jungen Frauen bleibt und keine aufmerksamkeitsheischenden Kunststücke vollführt.“ (kino-zeit.de)

„„Jeunes Mères – Junge Mütter“ nimmt das Publikum mit in ein spezielles Heim für Jugendliche, die Mütter werden und mit der Situation überfordert ist. Das Drama ist dabei zurückhaltend und nüchtern erzählt, wirkt oft wie eine Dokumentation. Die episodenhafte Geschichte und die zuweilen anstrengenden Protagonistinnen machen das mit der Anteilnahme zuweilen schwierig. Wer sich aber darauf einlassen kann, findet ein sehenswertes und zutiefst menschliches Werk.“ (film-rezensionen.de)